Erfolgreiche Entwicklung: Erst die Kunden fragen!

Wie Ihr teure Flops und Doppelarbeiten vermeidet! 

7. Dezember 2021

Viele Unternehmen begehen in der Produktentwicklung einen teuren und vor allem vermeidbaren Fehler. DIMARCON Geschäftsführer Daniel Rexhausen erklärt Euch im Video, welcher das ist und wie Ihr das mit einem einfachen Hilfsmittel vermeiden könnt: Dem “White Paper Pitch”! 

 

Was ist überhaupt ein “White Paper Pitch”?   

Die meisten Unternehmen entwickeln ein Produkt oder eine Dienstleistung und überlegen sich erst Ende dieser Entwicklung, wie und an wen sie ihr fertiges Produkt vermarkten wollen. Bei dieser Vorgehensweise passiert es häufig, dass am Markt vorbei entwickelt wird, ein Produkt oder eine Dienstleistung entsteht, die schwer zu vermarkten ist.  

Unser Lösungsansatz: Investiert weniger Aufwand in die Entwicklung und mehr in ein häufig vernachlässigtes Thema: Fragen stellen und Zuhören! 

Wie geht das genau? 

Nehmt Euch ein weißes Papier und einen Stift und setzt Euch mit einem Entscheider aus Eurer Zielgruppe zusammen.  

Dann stellt Ihr Fragen, z.B. die folgenden: 

Wenn Sie über das Thema XY nachdenken.. 

  • Woran denken Sie dann? 
  • Welche Probleme haben Sie heute? 
  • Welche Lösung verwenden Sie heute? 
  • Mit welchem Anbieter arbeiten Sie zusammen? 
  • Was funktioniert daran gut? 
  • Was funktioniert daran nicht so gut? 
  • Wenn Sie es neu machen könnten, wie würde es dann aussehen? 
  • Wenn Sie Verbesserungsvorschläge mit Ihrem Lieferanten unterbreiten könnten, was würden Sie ihm vorschlagen? Was würden Sie sagen? 
  • An welchen Stellen wünschen Sie sich bessere Lösungen/ ein besseres Produkt? 

 

Und dann? Alles mitschreiben und die Klappe halten! 

Wichtig hierbei ist: Lasst Euren Kunden aussprechen! Es geht nicht darum, dass Ihr selbst Eure eigene Leistung toll findet und am liebsten sofort kaufen möchtet, Euer Kunde muss sie kaufen. Versteht, an welchen Stellen sich Euer Kunde ein besseres Produkt wünscht. Ab und zu könnt ihr Eurem Kunden gerne Fragen stellen, jedoch nur, wenn es notwendig ist, um den Prozess am Laufen zu halten. Je mehr der Kunde erzählt, desto besser ist es für Euch, weil ihr mehr Winkel und Anhaltspunkte ermittelt, um Euer Produkt zu vermarkten und zu verkaufen. 

Danach verkauft Ihr Eurem Kunden das Produkt dann tatsächlich! Und zwar genau das, was er gerade selbst konzipiert hat! 

 Ergebnis: Ihr entwickelt ein Produkt am und mit dem Kunden (redet am besten nicht nur mit einem Kunden, sondern mit sieben oder acht Stellvertretern eurer Zielgruppe). 

 

Beitragsbild Quelle: DIMARCON

 

 

 

 

 

 

 

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