Über Videocall angestoßen 

Interview mit Lars Brunken von der KLK Handels- und Planungsgesellschaft

9. November 2020

Über Videocall angestoßen 

Interview mit Lars Brunken von der KLK Handels- und Planungsgesellschaft

 

Die Installation und Wartung von Kälte-, Klima– und Lüftungsanlagen sind die Kernkompetenzen der KLK Handels- und Planungsgesellschaft aus Stuhr (bei Bremen) und OldenburgGeschäftsführer Lars Brunken erzählt Daniel Rexhausen warum das Virus die Kundengeschäfte des Unternehmens nicht umhauen, den Teamgeist der rund 50 Mitarbeiter aber stark machen konnte.    

  

 Daniel Rexhausen: Guten Tag Herr Brunken, Ihnen kann man guten Gewissens gratulieren, denn die Krise hat Sie wirtschaftlich verschont. Wie haben Sie das geschafft? 

 

Lars Brunken: Tatsächlich haben wir mit Ausbruch der Pandemie Gas gegeben und Mitarbeitern wie Kunden mit positiver Kommunikation zur Seite gestandenBranchenmäßig sind wir sehr breit aufgestellt. Dazu gehören zwar auch die Ladenketten, die die Krise schwer getroffen hat, die meisten unserer Kunden sind aber relativ krisenfest. Normalerweise ist unser Kundenstamm so stark, dass wir fast keine Neukundenakquise betreiben. In der Handelskammerzeitung „Wirtschaft“ versenden wir einmal jährlich in Bremen und Oldenburg eine Beilagenwerbung. Darüber hinaus verlassen wir uns auf Weiterempfehlungen und das Internet als Neukundenkanäle. In der Krise hat unser Vertrieb aber massiver und vor allem proaktiv kommuniziert. Wir haben die Kunden wissen lassen: „Wir kämpfen für euch, wir kümmern uns um euch“.  

 

Daniel Rexhausen: Die Krise hat Mitarbeiter vieler Unternehmen und Branchen in die Heimarbeit gezwungen. Haben Sie selbst gemerkt, dass Ihr Unternehmen sich verändern musste und hat sich das auf die Digitalisierung Ihrer Vertriebsaktivitäten ausgewirkt?  

 

Lars Brunken: In gewisser Weise müssen wir Corona auch danken. Wir haben unsere Team- und Mitarbeiterstrukturen neu aufgestellt und schnell gemerkt, dass wir (AG und AN) direkt davon profitieren. Monteure fuhren ohne Umwege direkt zur Baustelle, bei den Innendienstmitarbeitern fällt das Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz weg. Die Digitalisierung war schon lange Top-Thema auf unserer Agenda. Letztlich hat die Krise den Wandel dahin beschleunigt. So haben unsere 12 Innendienstmitarbeiter an drei Tagen komplett im Home Office gearbeitet und der Vertrieb hat über Videokonferenz, Teamplattformen und Mail kommuniziert. Alle mussten sehr viel Verantwortungsbewusstsein an den Tag legen, aber unter der Devise „das kriegen wir zusammen hin“ konnten wir unseren Mitarbeitern die Angst nehmen und ihnen Sicherheit geben. Und dann gibt es ja auch noch die schönen Dinge, die einem in der Not einfallen. Weil das Sommerfest ausfallen mussten, haben wir unseren Mitarbeitern die Getränke nach Hause geschickt und uns freitags um 19 Uhr zum virtuellen Anstoßen getroffen.  

 

 

Beitragsbild Quelle: ©KLK Handels- und Planungs GmbH

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